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Wenn Konflikte
die Handlungsfähigkeit
blockieren.

Konfliktklärung & MEDIATION

konfliktklärung & mediation

Wenn Konflikte
die Handlungsfähigkeit
blockieren.

Mediation schafft den Rahmen, in dem schwierige Gespräche möglich werden — strukturiert, vertraulich, ergebnisoffen.

Lösungen, die gemeinsam erarbeitet werden, haben eine größere Verbindlichkeit als solche, die von außen vorgegeben werden.

WAS IST MEDIATION

Klärung statt Eskalation.

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren zur Konfliktklärung mit einer neutralen dritten Person, die den Prozess begleitet, aber keine Lösung vorgibt. Die Beteiligten erarbeiten ihre Lösung selbst. Das macht sie tragfähiger als jede von außen verordnete Entscheidung.

Mediation ist kein Therapieformat und keine Rechtsberatung. Sie setzt dort an, wo Gespräche ohne Begleitung nicht mehr funktionieren und wo eine gerichtliche Auseinandersetzung mehr zerstören würde als lösen.

WANN MEDIATION HILFT

Typische Situationen

Gesellschafterkonflikte

Unterschiedliche Vorstellungen über Strategie, Gewinnverteilung oder Rollen — wenn Positionen verhärtet sind und der direkte Austausch nicht mehr gelingt.

Nachfolgestreitigkeiten

Wenn die Übergabe ins Stocken gerät — weil Erwartungen unausgesprochen bleiben, Generationen aneinander vorbeireden oder Geschwister unterschiedliche Vorstellungen haben.

Konflikte in der Führung

Zwischen Geschäftsführern, innerhalb von Leitungsteams oder zwischen Führungskraft und Team — wenn die Zusammenarbeit gelähmt ist und das Unternehmen darunter leidet.

Teamkonflikte

Wenn Spannungen zwischen Mitarbeitenden die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen — und eine klärende Begleitung gebraucht wird, die alle Seiten gehört.

Moderierte Klärung

Auch unterhalb der Konfliktschwelle: wenn ein schwieriges Gespräch ansteht, das ohne externe Begleitung zu heikel oder zu wichtig ist, um es dem Zufall zu überlassen.

Trennungsprozesse

Wenn Gesellschafter oder Geschäftspartner sich trennen wollen — und eine einvernehmliche Lösung einem langen Rechtsstreit vorzuziehen ist.

WIE ICH ARBEITE

Strukturiert.
Vertraulich.
Ergebnisoffen.

Als Assoziierte Partnerin von ponschab & partner — einer der führenden deutschen Kanzleien für Wirtschaftsmediation — arbeite ich überregional und bringe bei Bedarf weitere Spezialisten ein.

Brigitte Santo in einer Supervision

Ich begleite den Prozess — von der ersten Kontaktaufnahme über die gemeinsamen Sitzungen bis zur schriftlichen Vereinbarung. Wie viele Sitzungen es braucht, hängt von der Situation ab. Manche Konflikte klären sich in zwei bis drei Gesprächen. Andere brauchen mehr Zeit und Raum.

Was immer gilt: Ich bin allparteilich. Nicht neutral im Sinne von gleichgültig — sondern so, dass alle Seiten das Gefühl haben, gehört zu werden.

Gesellschafter­konflikt im Wachstums­unternehmen

Zwei Gründer eines IT-Startups stritten über die Zukunft des Unternehmens, Anteile und Rollen. Die Fronten waren verhärtet, die Kommunikation nahezu eingestellt. In vier Mediationssitzungen erarbeiteten sie eine Vereinbarung — und führen das Unternehmen heute gemeinsam weiter.

Nachfolge zwischen zwei starken Generationen

Ein mittelständischer Unternehmer und seine Tochter kamen nicht über grundlegende Fragen der Übergabe hinaus. Was als sachlicher Konflikt begann, hatte tiefe familiäre Wurzeln. Die Mediation schuf den Raum, der fehlte — und führte zu einer Lösung, die beide tragen konnten.

Teamkonflikt in einem Change-Prozess

In einem Maschinenbauunternehmen eskalierte ein Konflikt zwischen Mitarbeitenden während einer Restrukturierung. Drei moderierte Klärungsgespräche führten zu konkreten Vereinbarungen über Rollen und Zusammenarbeit — und brachten Ruhe in die Organisation.

AUS DER PRAXIS

Fallbeispiele

VORGEHEN

Wie ein Mediationsprozess abläuft.

01

Kennenlerngespräch

Ein erstes Gespräch meistens zunächst mit einer Partei. Und oft kurze Kontakte mit allen Beteiligten zum gegenseitigen Kennenlernen und erstem Beantworten von Fragen zum Prozess. 

02

Auftragsklärung

Wenn alle Parteien zustimmen, klären wir gemeinsam den Rahmen: Was ist das Ziel? Wer ist beteiligt? Wie viele Sitzungen brauchen wir realistisch? Das kann mit allen zusammen stattfinden oder mit einer Partei die den Auftrag der anderen hat — etwa einem Gesellschafter, einer Führungskraft oder der Personalabteilung. Ich erstelle ein Angebot und in manchen Fällen schließen die Konfliktparteien eine schriftliche Mediationsvereinbarung ab. 

03

Einzel­gespräche

Vor den gemeinsamen Sitzungen führe ich oft Einzelgespräche mit den Beteiligten. Das baut Vertrauen auf und hilft mir zu verstehen worauf ich mich einstellen muss — und es gibt jedem Raum, sich ohne Druck zu äußern. Diese Gespräche sind bereits Teil des Mediationsprozesses.

04

Gemeinsame Sitzungen & Vereinbarung

In den gemeinsamen Mediationssitzungen kommen alle Seiten zu Wort. Wenn es gut läuft, steht am Ende eine Vereinbarung die alle tragen können — schriftlich festgehalten, wenn gewünscht. Ich begleite den Prozess — ergebnisoffen, allparteilich, vertraulich.

05

Follow-Up

Nach einer vereinbarten Zeit schauen wir gemeinsam zurück: Hält die Vereinbarung? Was hat sich bewährt, was braucht Nachbesserung? Das stärkt die Nachhaltigkeit des Ergebnisses.

häufige fragen

Was Entscheider wissen wollen.

Wie lange dauert eine Mediation?
Das hängt von der Situation ab. Manche Konflikte klären sich in ein bis drei Sitzungen à zwei bis vier Stunden. Komplexere Fälle — etwa Gesellschafterkonflikte mit langer Geschichte — brauchen mehr Zeit und Raum. Eine erste Einschätzung gebe ich Ihnen im Erstgespräch.

Ist alles vertraulich?
Ja — vollständig. Was in der Mediation gesprochen wird, bleibt in der Mediation. Ich unterliege der Verschwiegenheitspflicht. Nichts wird ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nach außen getragen.

Was, wenn keine Einigung erzielt wird?
Mediation ist freiwillig und ergebnisoffen. Wenn keine Einigung möglich ist, endet der Prozess — ohne Konsequenzen für die Beteiligten. Der Rechtsweg bleibt in jedem Fall offen. Erfahrungsgemäß ist allein das Gespräch — auch ohne formale Einigung — oft ein wichtiger Schritt nach vorne.

Was bedeutet Allparteilichkeit?
Ich vertrete keine Seite — aber ich bin nicht gleichgültig. Allparteilichkeit bedeutet: Ich nehme alle Perspektiven ernst und sorge dafür, dass alle gehört werden. Mein Ziel ist eine Lösung die alle tragen können — nicht eine die einer Seite aufgezwungen wird.

Muss ich gut vorbereitet sein?
Nein. Ich bereite gemeinsam mit Ihnen vor was gebraucht wird. Das Kennenlerngespräch ist in der Regel immer kostenfrei und unverbindlich — und zeigt oft schon, welche Schritte sinnvoll sind.

Arbeiten Sie auch überregional?
Ja — ich arbeite in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowohl vor Ort als auch virtuell.

HONORAR & RAHMEN

Was Sie investieren.

Ich arbeite auf transparenter Honorarbasis — kein verstecktes Stundenzählen, keine Überraschungen. Sie bekommen ein Angebot, welches sich an Ihren Bedürfnissen orientiert. Sollten sich notwendige Anpassungen ergeben, spreche ich das immer mit Ihnen ab.

Ein ungelöster Gesellschafterkonflikt bindet Führungskräfte monatelang, verlangsamt Entscheidungen, belastet Teams — und kostet im Extremfall Unternehmenswert, Nachfolge oder Kundenbindung. Die eigentliche Frage ist selten ob man sich Mediation leisten kann. Sondern ob man sich leisten kann, es weiter aufzuschieben.

Ein erstes Gespräch ist in der Regel kostenfrei. Danach legen wir gemeinsam fest was sinnvoll ist — und was es kostet.

Mediation & Konfliktklärung

Sitzungshonorar je nach Aufwand, Vorbereitung und Anzahl der Beteiligten. Orientierung: eine vierstündige Mediationssitzung liegt im unteren vierstelligen Bereich.

Supervision

Jahresbegleitung meistens auf Retainer-Basis — vier Sitzungen, planbarer Rhythmus, verlässlicher Rahmen.

Sparring, Coaching & Training

Je nach Format und Umfang — Einzelsitzungen oder mehrteilige Programme. Sprechen Sie mich an.

MEDIATION & SUPERVISION

Klärung und Begleitung — kein Entweder-oder.

Mediation löst den akuten Konflikt. Supervision verhindert, dass der nächste entsteht. Wer beides kombiniert, schafft nicht nur eine Lösung für heute — sondern einen Rahmen, der dauerhaft trägt.

Besonderheit Familienunternehmen

Wo Beziehung und Wirtschaft untrennbar sind.

In Familienunternehmen geht es in Konflikten selten nur um die Sache. Hinter jedem Streit über Strategie oder Anteile stehen fast immer Fragen von Loyalität, Anerkennung und Zugehörigkeit. Das erfordert eine Begleitung, die beides sieht — und beides ernst nimmt.

Kontakt

Sprechen Sie mich an.

Wenn Sie unsicher sind, ob Mediation für Ihre Situation passt — ein erstes Gespräch zeigt es. Unverbindlich, vertraulich.

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